Baugemeinschaft Stralsund

Baugemeinschaft Stralsund

Haustechnik

Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen

Es werden alle Gebäude des Quartiers mit elektrischen Wärmepumpen und einem Erdwärmesondenfeld mit „kaltem Nahwärmenetz“ betrieben. 

Die Bemessung der Heizungsanlage erfolgt auf Grundlage der Wärmebedarfsermittlung. Steigleitungen werden in Installationsschächten bzw. „unter Putz“ verlegt.

Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, ausgelegt entsprechend Wärmebedarfsberechnung, in Einzelfällen mit Heizkörpern ergänzt. In Bädern Heizkörper als Handtuchtrockner. Wasser- und Wärmemengenzähler in jeder Wohneinheit (WE).

Elektrische Anlagen allgemein

Installation nach VDE-Vorschriften. Installation in Technik- und Abstellräumen als Feuchtraumausführung auf Putz bzw. Holzwerkstoffplatte.

Alle Installationen der Wohnungen als Unterputzinstallation, je nach Raumstruktur in Aus-/Wechselschalter oder Serienschaltung. 

Die Installation ist in mehreren Stromkreisen aufgeteilt und abgesichert. 

Unterverteilung in der jeweiligen WE; Zählerzentrale im Hausanschlussraum (HAR). 

Anschlüsse für Deckenleuchten in jedem Raum.

Anordnung der Schalter / Steckdosen gemäß Planung.

Schalterprogramm: Fabrikat GIRA, reinweiß.

TV-Anschluss und Telefonanschluss im Wohnbereich

Richtgrößen des Ausstattungsgrades, 

Anzahl der Steckdosen (Do); Deckenauslässe (DA); Wandauslässe (WA); TV-Anschlüsse (TV); Netzwerk- Anschlüsse (Cat); Sonderanschlüsse (Son):

(Letzteres betrifft Anschlüsse für Backofen, Mikrowelle, Spülmaschine, Dunstabzug gem. jeweiliger Küchenplanung.)

Zimmer bis 25 m²:   7 Do; 1TV; 1 CAT; 1 DA

Zimmer bis 40 m²:   12 Do; 1TV; 1 CAT; 2 DA

Küche:                       10 Do; 1 DA; 4 Son 

Bad:                           4 Do; 1 DA; 2 WA

Im Zuge der Elektroplanung können Mehrleistungen als Sonderleistungen realisiert werden.  

Schwachstromanlagen

Tür-Ruf-Gegensprechanlage mit Türöffner und Videokamera, Wohnsprechstellen in jeder Wohnung mit Ruf- unterscheidung zwischen Hauseingangstür und Wohnungstür.

PV-Anlage

Zur weiteren Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäude wird die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Dächern der Häuser und des Carports mit Batteriespeicher untersucht. Die Vorgaben des UNESCO-Welterbes erlauben auf den sichtbaren Dachflächen nicht die Installation der bekannten Solar-Module, so dass farb- und baugleiche Solar-Dachziegel zur Anwendung kommen müssen. In der Planung und im Bauantrag ist die PV-Anlage bereits berücksichtigt, so dass diese bei positiver Entscheidung durch die Mitglieder der Baugemeinschaft umgesetzt werden kann. In den derzeit dargestellten Kosten ist die PV-Anlage nicht enthalten.

Raumlufttechnik

Alle Wohnungen erhalten eine kontrollierte Komfortlüftungsanlage, als dezentrale Lösung mit Wärmerückgewinnung. 

Alle innenliegenden Sanitär- oder Hauswirtschafts-/Abstellräume erhalten eine dezentrale, mechanische Entlüftung, welche die Anforderungen an Lüftungsstufe 2 (Reduzierte Lüftung) gem. DIN 1946-6 erfüllen. Damit wird die notwendige Lüftung zur Sicherstellung der hy-gienischen Mindestanforderungen sowie des Bautenschutzes (Feuchte) unter üblichen Nutzungsbedingungen bei teilweise reduzierten Feuchte- und Stofflasten infolge zeitweiliger Abwesenheit von Nutzern erbracht. In den Bädern und WCs wird die Leistung der Lüfter bei eingeschaltetem Licht erhöht und nach dem Ausschalten verzögert wieder abgesenkt.

Die Grundlage für die Planung der Abluftanlage ist die DIN 1946-6. Die Anordnung der Abluftventilatoren in den Bädern, WCs und Abstellräumen mit Waschmaschinenanschluss erfolgt nach einem noch zu erstellenden Lüftungskonzept. 

Die Nachströmung der Luft innerhalb jeder Wohnung 

erfolgt durch Raumluftverbund über Türunterschnitte von max. 2cm, in die Wohnungen über sogenannte Außenluftdurchlasselemente und / oder Fensterfalzlüfter, die in den Fensterrahmen integriert sind.

Innen liegende Bäder und WC-Einheiten werden über ein mechanisches Einrohrlüftungssystem entlüftet. Das Einschalten der Lüfter erfolgt über Lichtschalter mit Nachlaufrelais. 

In den Küchen sind keine Abluft-Abzugshauben vorgesehen. Falls vom Gesellschafter gewünscht, sind Umlufthauben im Zuge der eigenen Kücheninstallation zu installieren.

Fördertechnik

Der Einbau von Aufzugsanlagen ist derzeit nicht Teil der budgetierten Planung. Rahmenbedingungen und Raumbedarf für zwei Aufzugsanlagen wurden aber planerisch berücksichtigt. Ein nachträglicher Einbau ist somit einfach möglich.

Sanitärausstattung

Objekte aus Sanitärporzellan, Bade- und Duschwannen aus Acryl, Standardfarbe. 

Armaturen in verchromter Ausführung. Wasserleitungen aus Kunststoff oder Edelstahl, mit DVGW-Zulassung. Abwasserleitungen in PVC-Rohr.

WC

Tiefspülklosett als Wandhänge-WC, Fabrikat Keramag, Serie Renova Nr. 1 Plan mit eingebautem Spülkasten

Porzellanhandwaschbecken, als Anbauwaschtisch, Fabrikat Keramag, Serie Renova Nr.1 Plan, ca. 40 cm breit

Einhebelmischbatterie mit Zugstangenablaufgarnitur, Fabrikat Grohe Serie Concetto, Kalt- und Warmwasser.

Bad

Einbauwanne Acryl, ca. 170/75 cm, Lauchhammer S Galatea

Einhebel-Mischbatterie, unter Putz, Fabrikat Grohe, Serie Concetto

Brauseschlauch und Handbrause auf Putz 

Duschtasse Vitra Normus Acryl ca. 75/90 cm bzw. 90/90 cm gemäß Grundriss

Einhebel-Mischbatterie unter Putz Fabrikat Grohe, Serie Concetto mit Gleitstange, Brauseschlauch und Handbrause auf Putz 

Porzellanwaschtisch, Fabrikat Keramag, Serie Renova Nr.1 Plan, ca. 60 cm breit

Einhebel-Mischbatterie mit Zugstangenablaufgarnitur, Fabrikat Grohe Serie Concetto, Kalt- und Warmwasser

Tiefspülklosett als Wandhänge-WC, Fabrikat Keramag, Serie Renova Nr.1 Plan mit eingebautem Spülkasten

Glasspiegel ca. 100 x 60 cm

Hinweis: Duschtrennwände (Glas o. ä.) sind nicht im Budget enthalten und sind vom Gesellschafter zu planen und zu finanzieren. 

Waschmaschinenanschluss

Anschluss für Waschmaschine gemäß Planung.

 Grundsätzlich gilt, dass andere Objekte und Armaturen wählbar sind, wobei die Mehr- oder Minderkosten während der individuellen Planung ermittelt werden und mit dem Gesellschafter abgerechnet werden.